14.12.2016

Ausflugsziel für Genießer

14.12.2016

Ausflugsziel für Genießer

Wer auf der Suche nach Entschleunigung und Genuss ist, für den gibt es einen Ort, wo man genau das findet: das Stiegl-Gut Wildshut – Österreichs 1. Biergut. Es ist ein Ort des Ausgleichs, des Genusses, des Wissens und des Glücks, der dem Besucher die Möglichkeit bietet, inne zu halten,  Natur zu erleben und zu genießen. Rund 30 Kilometer nördlich der Stadt Salzburg, nahe der Ortschaft St. Pantaleon im oberösterreichischen Innviertel, hat die Stieglbrauerei zu Salzburg einen Ort aus der Taufe gehoben, der für nachhaltige Landwirtschaft, für Vielfalt und vor allem für Experimentierfreude und Überraschungsmomente steht. Hier geht man ganz bewusst "back to the roots" und nimmt alle Schritte des Bierbrauens wieder in die eigenen Hände. "Vielfalt statt Einheitsbier" lautet das Motto der Privatbrauerei. So werden in einer Bio-Landwirtschaft alte, vom Aussterben bedrohte Tierrassen gehalten und  in Vergessenheit geratene Urgetreidesorten kultiviert, die Stiegl als einzige Brauerei Österreichs selbst vermälzt. Verarbeitet werden diese raren Braumalze in der ersten Vollholzbrauerei des Landes. Ein Schaugarten, Themenwege und ein "bieriger Kråmerladen", in dem neben den selbst gebrauten Wildshuter Bieren auch hofeigene Schmankerln serviert werden, runden das Angebot ab. Es lohnt sich also, dieses neue Ausflugsziel zur Entschleunigung zu entdecken und zu genießen.

 „Ich bin der Meinung, dass das Motto unserer Wirtschaft generell ‚besser statt billiger‘ lauten sollte. Ein Wertewandel ist im Gange, die Gesellschaft achtet wieder mehr auf Regionalität, Verantwortung und Tradition. Dem wollen wir bei Stiegl Rechnung tragen“, erklärt Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener.

Der österreichische Privatbrauer gilt als „Qualitätsfanatiker“. Als er 1991 die Führung der Brauerei von seinem Onkel Heinrich Kiener übernahm, stellte sich bald heraus, dass er das Bierbrauen anders anging als der Großteil seiner Branchenkollegen, und dass er damit einen einzigartigen, erfolgreichen Weg einschlug. Während sich andere Brauereien zusammenschlossen, hielt Heinrich Dieter Kiener am „Privatbrauer-Sein“ fest und setzte alles daran, das beste Märzenbier traditionell mit 12 Grad Stammwürze zu brauen. Stiegl nimmt für mehr Geschmack auch eine höhere Biersteuer und höhere Produktionskosten in Kauf. Besonderes Augenmerk widmete und widmet Kiener dem Rohstoffeinkauf. Gekauft wird nicht das günstigste Malz und der günstigste Hopfen, sondern das Beste aus Österreich zu fairen Preisen. Dafür schloss Kiener als einer der Ersten direkte langfristige Abnahmeverträge mit den Mühlviertler Hopfenbauern und den Weinviertler Gerstenbauern.

Dinge anders und besser zu machen als andere, das war und ist schon immer eine Herausforderung für die Eigentümer-Familie Kiener. Kein Wunder, dass sie jetzt noch einen Schritt weiter – oder besser ‚zurück‘ – geht. „Denn für uns beginnt Bierbrauen schon auf dem Feld. Die Voraussetzung für bestes Gerste und besten Hopfen sind schließlich gesunde, gute Böden. Und so probieren wir in unserer eigenen Bio-Landwirtschaft in Wildshut aus, wie es anders geht“, erklärt Kiener.